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Zakynthos 2013

05/30/2016 Reiseberichte

Kaum auf der griechischen Insel Zakynthos angekommen, führen uns unsere ersten Schritte durch das Dorf Limni Keri, vorbei an verführerisch duftenden Bäckereien und mit Zitronen- und Orangen bepflanzten Kleingärten. Fahrende Händler verkaufen einen bunten Mix aus Töpfen, Pfannen, Kräutern, Tomaten und Weintrauben. Dazu Knoblauchzöpfe und riesige Melonen. Ein alter Mann grüßt mit einem freundlichen »Jassas«, während er im Garten ein ganzes Lamm über einer roh gemauerten Feuerstelle grillt. Kleine Tavernen und Cafés, Souvenirshops und Verkaufsstände, die Bootsausflüge zu den Blauen Grotten anbieten, säumen den Weg zum Wasser und zur beschaulich kleinen Hafenpromenade, die durch ihre Urigkeit einen ganz eigenen Charme ausstrahlt.

Mit dem Motorroller erforschen wir am Nachmittag im Inselwesten die Steilküste auf verschlungenen Pfaden. Plötzlich öffnet sich vor unseren Augen die beeindruckende Bucht Navagio Bay und gibt den Blick frei auf schroffe Steilfelsen, weißen Strand und auf das Wrack des alten Schmugglerschiffs »Panagiotis«, das dort im Oktober 1980 havarierte. Vereint mit der salzigen Meeresluft, verbindet sich der Duft von wildwachsendem Rosmarin, Oregano, Thymian, Salbei und Minze zu einer unverwechselbaren aromatischen Komposition. Das Mittelmeer ist hier so blau, dass man es für eine kitschige Fälschung halten könnte.

Soweit das Auge reicht, ist die ionische Insel Zakynthos geprägt von einer Kulisse aus Zypressen, Pinien und Olivenbäumen. Vereinzelt sieht man noch die Spuren der letzten Buschbrände, die immer wieder unachtsam verursacht werden. Doch auf Zakynthos, der Insel mit dem milden Winterklima und den meisten Sonnenstunden Griechenlands, holt sich die Natur unverzüglich ihr Land zurück. Selbst auf den kahlsten Stellen keimen nach kurzer Zeit wieder Pinien und Kiefern. So sucht sich die mediterrane Flora und Fauna immer wieder neue Nischen. Und so suchte sich vor fast drei Jahrzehnten auch Peter Mohr seine eigene kleine Nische, die er mit viel Kreativität, Visionen und einem klaren Ziel füllte.

Eine Vision wird Wirklichkeit

Wir schreiben das Jahr 1985. Der gebürtige Nordrheinwestfale Peter Mohr ist auf der Suche nach dem »einen« Platz. Dem Platz, der seinen Träumen, Vorstellungen und Zielen am ehesten gerecht werden könnte. »Und als sich mir dann, hinter dieser letzten Kurve, oben bei der alten Olivenmühle, das Panorama der Bucht von Keri öffnete, lag alles ganz klar vor mir. Mit dem sicheren Gefühl des Angekommenseins wusste ich plötzlich: Hier möchte ich eine Tauchbasis aufbauen«, schwärmt Peter uns fast drei Jahrzehnte später noch immer voller Begeisterung vor.

Am Ziel seiner Träume angelangt, konnte der Deutsche beginnen, seiner Vision Ausdruck zu verleihen: der Vision von einer anderen Form von Tauch-Tourismus. » Miteinander, Menschlichkeit, Vertrauen, Ehrlichkeit, Helfen und helfen lassen« – das sind die Säulen, auf die er sein Vorhaben stützte, um als Ausländer in Griechenland Fuß zu fassen. So entstand die Tauchbasis Nero Sport in Limni Keri auf Zakynthos.

Seitdem sind 29 Jahre vergangen, und die nächste Generation längst am Ruder. Sohn Dennis führt angeregt Fachgespräche, es ist, wie so oft, wieder ein sehr gemütlicher Abend. Gitarrenmusik dringt durch die Stille der Sommernacht, an der Tauchbasis wird getanzt und gefeiert, und wenn jemand eine Anekdote erzählt oder zur Gitarre greift, will man einfach nur Mäuschen sein, zuhören und den Augenblick genießen.

Lasset die Kinder zu uns kommen!

Dennis, »Sohn von Vadder«, ist ausgebildeter Kindertauchlehrer und führt die Neuankömmlinge spielerisch ans Tauchen. Kindgerechtes Equipment in allen Größen hilft, dass die Kids bei den angebotenen Kursen Spaß haben und mit dem nassen Element vertraut werden. Ab sechs Jahre werden Schnorchel- und ab acht Jahre Tauchkurse unter Dennis professioneller Leitung durchgeführt. Der dreizehnjährige Victor Massouri darf sich seit kurzem Taucher nennen. »Die Tauchlehrer haben mir genau erklärt, wie ich mich zu verhalten habe. Sein letzter Tauchgang in diesem Urlaub am Divespot »Schräger Willi« befindet sich im Nordosten der Insel. Die Wände sind überzogen mit knallig roten, gelben, rosa-, pink- bis violettfarbenen Schwämmen und Korallen. In den Spalten verstecken sich Langusten, Muränen und unzählige Nacktschnecken. Victor weiß gar nicht, wohin er zuerst schauen soll. Nach seiner Rückkehr in die Tauchbasis sprudelt es begeistert aus dem Jungen heraus. »Ich war am Schweben wie ein Astronaut, echt voll krass!« Finden wir auch!

Blaues Wunder Mittelmeer

In der Nero Sport-Basis spielt sich jeden Morgen das gleiche Ritual ab. Während die Crew und die Tauchgäste das Gerödel auf ein merkwürdiges Transportmittel namens »Töff-Töff«  verstauen, schlürft Peter in Ruhe seinen Café Frappé und schaut schmunzelnd dem emsigen Treiben zu. Auch seine Lebensgefährtin Lotte überwacht das Geschehen. Eine Powerfrau, die einen gehörigen Anteil daran hat, dass aus der einstigen »Ziegenstall-Basis«, wie Peter lachend sagt, eine professionell geführte Tauchbasis wurde. Während sich die Taucher am Basistresen versammeln, macht er sich auf den Weg zum Katamaran »Neraki«, um die Tagesfahrt vorzubereiten. Sie wird zusätzlich zu den normalen Ausfahrten durchgeführt. Der Katamaran ist als Tauchboot von Peter konstruiert worden, und man merkt sofort, dass sich da 40 Jahre Taucherfahrung niederschlagen. Währenddessen erwartet Kapitän Jonjo mit seiner »Avra« die übrigen Gäste, um sie an eine der abwechslungsreichen Tauchstellen von Zakynthos zu chauffieren.

Mit einem Schritt verlassen die Nero Sport-Taucher die Oberwelt, gelangen an die Grenze von Licht und Schatten. Das blaue Wunder haben sie fast für sich allein – was für ein Erlebnis! Begleitet von Schnautzbrassen folgen sie den tanzenden Sonnenstrahlen und einem Schwarm Sardinen hinab in die Tiefe des Mittelmeers. Eine imposante Felswand öffnet sich, sie gleicht einem riesigen steinernen Bogen. Hier und dort sitzen Schwämme und bunte Federhaarsterne auf dem Fels. Zwischen kleineren losen Gesteinsstücken räkeln sich Schlangensterne. Seepapageien schwimmen flink umher. Ein kleiner Schwarm Barakudas zieht unbeeindruckt seine Bahnen und verliert sich in der blauen Unendlichkeit. Röhrenwürmer und Schraubensabellen recken ihr filigranes Geäst ins offene Wasser. Anemonen und Seescheiden halten den Steilabfall besetzt. Wolken von Mönchsfischen sind ständige Begleiter, die Jungfische stehen in dichten Schwärmen zusammen. Das Mittelmeer – hier lebt es!

Aus der Finsternis ins Licht

Einige Taucher zieht es tiefer. Dorthin, wo die Nischen und Überhänge sind. Unter ihnen auch Tomasz Michur Michura, Sidemountdiver aus Schlesien. Schon aus der Ferne erscheint vor ihm die Höhle als großes, dunkles Loch vor tiefblauem Hintergrund. Ein kleiner Sardinenschwarm steht vor dem Eingang Spalier, die silbernen Körper funkeln hell im Licht der Sonnenstrahlen. Vorsichtig gleitet er weiter in die geheimnisvolle Finsternis. Der Fels zu beiden Seiten ist von bunten Schwämmen und Krusten-anemonen besetzt. Tiefrote Seescheiden recken sich wie fette Finger empor. Unruhig geworden durch das Licht der Taucherlampen, huschen kleine Drachenköpfe hin und her. Zwischen ihnen zuckt und bewegt es sich. Einsiedlerkrebse, Krabben und kleine Bärenkrebse flüchten vor dem Eindringling. Mittlerweile hat Tomasz den Eingang weit hinter sich gelassen, vollständige Finsternis umschlingt ihn. Zur Rechten zweigt eine Öffnung ab, die in einer tiefer gelegenen, kuppelartigen Kaverne mündet. Ein kurzer Blick auf den sandigen Grund lässt diesen rötlich aufleuchten. Buntem Perlmutt gleich bewegt sich eine Schicht von kleinen Einhorn- und Felsgarnelen über den Grund, kleidet Wände und Nischen aus. Es wird immer enger, in dieser Atmosphäre klingen die Atemgeräusche fast bedrohlich. Der Gang weicht nun zur Seite, macht ganz plötzlich einen Doppelknick und beginnt sich wieder zu erweiten. In noch weiter Ferne leuchtet das verheißungsvolle Blau der Freiheit.

Strahlender Sonnenschein durchdringt wenig später das Wasser. Die Sicht mag 50 Meter betragen, als Tomasz die Unterwelt verlässt. Die durchtauchte Höhle ist stellvertretend für eine Unzahl ähnlicher Höhlen- und Grottensysteme, die täglich auf dem Programm von Nero Sport stehen. Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgrade – das ermöglicht es Anfängern und Profis gleichermaßen, in den Genuss dieser Unterwasser-Highlights von Zakynthos zu kommen.

All die gewonnenen Eindrücke müssen verarbeitet werden, da kommt uns die Pause an einem einsamen Strand in einer kleinen Bucht gerade recht. Während Peter auf seinem Grill Bratwürstchen zubereitet, schauen wir uns die gewaltigen Steilfelsen etwas näher an. Je nach Tageszeit verändert das Gestein sein Gesicht – blassgrau am Morgen, grellweiß mittags, gold, braun und rot zur späteren Stunde. Und schließlich wieder gräulich, nachdem die Sonne ihren Tageslauf beendet hat.

Bummel durch Zakynthos-Stadt

Am folgenden Tag zieht es uns in die Inselkapitale. Hoch über Zakynthos-Stadt liegt im Stadtteil Bochali auf dem Strani-Hügel die ehemalige venezianische Festung mit Resten von Gebäuden, Kirchen und gewaltigen Außenmauern. Hier oben, direkt unterhalb der Festung, wird in den kleinen Tavernen und Restaurants am Abend griechische Volksmusik gespielt. Unten am Fuße des Berges, auf dem das Kastell einst stand, erstreckt sich die Neustadt mit ihrem großen Hafen und den Fähren, die wie bunte Punkte heraufleuchten.

Zakynthos ist eine quirlige Stadt. Nach ihrer völligen Zerstörung durch das große Beben von 1953 wurde die Stadt in starker Anlehnung an das alte Stadtbild wieder aufgebaut. Markante Zeichen sind die langgezogenen Straßen im Stadtinneren, wo sich kleine Geschäfte und Handwerksbetriebe angesiedelt haben. Besondere Attraktion ist die Strata Marina, jene lange, weite Uferstraße direkt am Hafen. Hier kommen die Ausflugsboote an, liegen die pittoresken Fischkutter am Kai, verkaufen die Fischer ihren Fang an Einheimische und Besucher. Die andere Seite der langen Uferstraße gehört den Banken und Souvenirläden, den Schmuckgeschäften und  Restaurants.

Zakynthos, das ist auch die Stadt der orthodoxen Kirchen, der feierlichen Prozessionen wie am 24. August und 17. Dezember zu Ehren des Dionysios, des Schutzheiligen der Insel. Überall auf der Insel finden sich Kirchen mit ihren typischen Glockentürmen, kleine Gebetshäuser, Bildstöcke an den Straßen oder Klöster aus den verschiedensten Jahrhunderten.

Weiter geht es zur Steilküste im Westen der Insel: An einigen Stellen weicht das Gestein zurück, gibt einsame Sand- und Kieselstrände frei. Der Osten und der Süden besitzen hingegen lange Sandstrände, aber auch einsame Buchten. Hier liegen Badeorte wie Alikes, Tsilivi Beach, Alikanas, Porto Zoro, Porto Roma oder Laganas, und eben auch die Inselhauptstadt Zakynthos. Alles ist da auf dieser Insel – und für uns die perfekte Wahl bei unserem Tauchferien-Roulette. 

Top Five Tauchplätze

  • Torbogen, Altar- und Garnelenhöhle: An diesem  Tauchplatz gibt es außer dem Unterwasser-Torbogen und der Altarhöhle noch eine weitere Attraktion: die Garnelenhöhle, in der mehrere Gabeldorsche leben, die sich von den tausenden Tanzgarnelen ernähren. Taucht man entlang der bunt bewachsenen Steilwand, trifft man in 20 Meter Tiefe auf einen mit roten Schwämmen, Moos-tierchen und Krustenanemonen bewachsenen Torbogen. Nicht weit davon entfernt liegt die Altarhöhle, eine große lichtdurchflutete Grotte, in deren Mitte sich ein großer Fels in Form eines Altars befindet. Um die Mittagszeit wird dieser durch das Sonnenlicht mystisch in Szene gesetzt. Tiefe: 0–35 m
  • Flintenlauf: Diese Grotte/Höhle ist mit einer Tiefe von null bis zehn Metern relativ einfach zu betauchen. Durch einen zirka  40 Meter langen Tunnel, der sich auf dem letzten Drittel in zwei parallel verlaufende Gänge teilt, kann man die gesamte Felsküste durchtauchen. Am Ende der Höhle schaut man auf den türkisfarbenen »Ausgang«, der mit etwas Fantasie die Kontur eines Schmetterlings hat. Bewohnt mit Wollkrabben, Bärenkrebsen, Langusten und Einhorn-Garnelen ist die Höhle schon für sich ein Topspot. Ein weiteres Highlight ist ein teilweise aus dem Wasser ragendes Riff, das sich wie zwei Finger auf das offene Meer hinaus zieht. Tiefe: 5–35 m
  • Steinhaufen: Dieser Tauchplatz besticht durch viele große, kreuz und quer neben- und übereinander liegende Felsbrocken und einen fantastischen Canyon. Zum Teil kann man unter diesen Steinen hindurchtauchen. Fotografen kommen hier voll auf ihre Kosten, im Makrobereich sind viele Nacktschnecken und Fisch-arten zu sehen. Für den Weitwinkelbereich sollte ein Model mit Lampe dabei sein, das den verschieden farbigen Bewuchs der Felswände entsprechend zum Leuchten bringen kann. Tiefe: 10–28 m
  • Südwand: Steilwand mit einer großen Anzahl von Zackenbarschen, Schwarmfischen wie Barrakudas, Mönchsfischen, Goldstriemen und allerlei Arten von Brassen. Auf dem Plateau und dem kleinen Canyon in zehn Meter Tiefe sind Papageifische, Muränen, Langusten, Bärenkrebse, Kissenseesterne und Nacktschnecken anzutreffen. Tiefe: 10–35 m
  • Marathonisi: einfach zu betauchende Canyons und ein großer Fischreichtum zeichnen diesen Tauchplatz aus. Im Nah- und Makrobereich findet sich hier alles, was das Mittelmeer zu bieten hat. Marathonisi, wegen ihrer Form als Schildkröteninsel bezeichnet, darf zum Schutz der Schildkrötenlegeplätze nur an der Westseite betaucht werden. Tiefe: 0–25 m

Reiseinfo

Zakynthos ist mit zirka 400 Quadratkilometern die drittgrößte und südlichste Insel im Ionischen Meer. Das milde Mittelmeerklima und die winterlichen Regenfälle verhelfen Zakynthos zu einer immergrünen Vegetation, so wird die Insel oft auch als »Blume des Ostens« bezeichnet. Durch den starken venezianischen Einfluss im Mittelalter hebt sich Zakynthos auch architektonisch von den anderen Inseln Griechenlands ab. Bekannt wurde Zakynthos auch als eines der letzten Rückzugsgebiete der Mönchsrobbe (Monachus monachus) sowie durch die hauptsächlichen Nistgebiete der großen Karett-Schildkröten (Caretta caretta) im Mittelmeer.

Anreise:

Direktflug von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Salzburg, Wien, Zürich, Brüssel, Prag, London, Amsterdam nach Zakynthos unter anderem mit Air Berlin, Edelweissair, Flybelair, Tuifly, Smart Wings und Ryanair. Es gibt aber noch weitere Flug-Anreisemöglichkeiten: zum Beispiel bis Athen, dann weiter mit dem Inlandsflieger nach Zakynthos oder für Preisbewusste von Athen mit dem Fernbus direkt auf die Insel. Es ist kein Umsteigen nötig, da der Bus auf die Fähre fährt und am Busbahnhof Zakynthos Endstation ist. Infos unter www.zakynthos.net.gr

Anreise per Auto: mit der Fähre von Italien (Triest 32 Stunden, Venedig 26 Stunden, Ancona 22 Stunden) bis Patras (Fährlinien: Superfast Ferries – Minoan Lines – Anek Lines) fahren. Von dort aus der Küste zirka 60 Kilometer Richtung Süden folgen. In Killini die Fähre nach Zakynthos nehmen (Fahrzeit nochmal zirka 1,5 Stunden mit Ionian Ferries).
Tipp: Die meisten Fährlinien von Italien nach Griechenland geben bis  31. März häufig 50 Prozent Frühbucherrabatt.

Tauchen:

Zakynthos bietet genau das, was das Mittelmeer ausmacht: gute Sichtweiten, eine intakte Fauna und Flora mit Muränen, Zackenbarschen, Goldstriemen, Barrakudas, Langusten, Bärenkrebsen, Garnelen und die vielen großen Meeresschildkröten, die auf der vorgelagerten Insel Marathonisi sowie in einer geschützten Bucht ständig zur Eiablage kommen. An der Südwestküste der Insel befinden sich spektakuläre Grotten und Höhlen.

Abseits vom Touristenrummel in dem kleinen, mit schönen Tavernen ausgestatteten Fischerdorf Limni Keriou befindet sich die Tauchbasis »Nero Sport«. Mit den beiden Tauchschiffen, der »Avra« und dem geräumigen Katamaran »Neraki«, der den Gästen auch ein Sonnendeck bietet, werden zusätzlich zu den Kurz-Ausfahrten auch Ganztagesfahrten und Nachttauchgänge durchgeführt. Zu den Tauchgängen wird von der Tauchbasis kostenlose Kinderbetreuung für Kinder ab zwei Jahren angeboten. Die Basis ist ganzjährig geöffnet (außer 15.11. bis 15.12.)

Unterkunft:

Die von Nero Sport vermittelten Apartments befinden sich in unmittelbarer Nähe der Basis und sind alle mit Bad, Kochgelegenheit, Klimaanlage sowie Balkon oder Terrasse ausgestattet. Außerdem gibt es in Limni Keriou diverse Hotels.

NERO SPORT

Die familiär geführte Basis wurde 1987 von dem deutschen »Urgestein« Peter Mohr ins Leben gerufen. Nachttauchen, Tauchen in Meereshöhlen, Tagesfahrten, Leihausrüstung, Kinderbetreuung, Grillabende, selbstgemachte  griechische Snacks, bis hin zur legendären westfälischen Currywurst, die vom Chef selber zubereitet wird, erwartet die Gäste.

Tauchguides: 8
Tauchausbildung: IAC, CMAS, PADI
Hausriff: ja
Schnorchelgeeignet: ja
Tauchschiffe: 2
Nitrox: ja, auf Anfrage
Rebreather: nein
Verleih Computer: ja
Verleih Fotoausrüstung: ja
E-Mail: info(at)nero-sport.de
Website: www.nero-sport.de
Info & Buchung: www.tauchen-weltweit.de

Text: Rose Kefrig. Fotos: Udo Kefrig, Team Oceanpics.de