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Rundreise Bali 2012

05/27/2016 Reiseberichte

Im Februar 2012 habe ich Bali in einer Woche für unsere Gäste erkundet. Mit China Airlines ging es von Frankfurt via Taipeh nach Denpasar, der Hauptstadt Balis. Nach den Einreiseformalitäten, jeder Reisende aus Deutschland muss ein Visum gegen eine Gebühr von 25,-USDollar erwerben, haben wir uns auf den Weg zu unserem ersten Quartier, dem Hotel Legian Beach in Legian, gemacht.

Unterwegs sind wir durch die quirlige Stadt Kuta gefahren. Kuta ist ein ehemaliges Fischerdorf an der Westküste und inzwischen die touristische Hochburg Balis. Kuta ist für Gäste geeignet, die viel Unterhaltung suchen, da es unzählige Restaurants, Bars, Discos und Geschäfte gibt. Außerdem ist Kuta wegen seiner starken Brandung und des kilometerlangen Sandstrandes ein Eldorado für Surfer. Es gibt hier allerdings auch gefährliche Unterwasserströmungen.

Ein besonders für junge Leute, aber auch für Familien empfehlenswertes Hotel in Kuta ist das Hard Rock Hotel mit einer gigantischen Poollandschaft. Hier finden Musikfans u.a. eine Radiostation, ein Aufnahmestudio, Originalgitarren verschiedener Rockkünstler usw.

Legian und Seminyak sind geeignet für Ruhe suchende Gäste, die aber die Vorzüge einer Touristenhochburg wie Kuta nutzen möchten. Hier gibt es qualitativ viele bessere Hotels. Besonders gut hat mir das Hotel Legian Beach gefallen, das durch seine tropische Gartenanlage und den typisch balinesischen Stil punktet. Andere empfehlenswerte Häuser sind das Padma Bali und das Bali Mandira Beach. Für diejenigen, die es lieber klein und individuell mögen, ist das Hotel Bali Agung Village ein echter Tipp. Es liegt ca. 500 m vom Strand entfernt und ist wie ein kleines balinesisches Dorf aufgebaut.

An der Ostküste liegt Sanur mit einem Straßendorf und einem landestypischen Markt. Auf der 5 Km langen Strandpromenade befinden sich kleine Verkaufsstände und Restaurants. Sportler können auf der Promenade übrigens auch Joggen und Fahrradfahren. Die Hotels der gehobenen Kategorie wie das Puri Santrian, das Mercure Resort, das Bali Hyatt oder das Griya Santrian liegen alle direkt am herrlichen Sandstrand. Wer es wieder ein bisschen individueller und preisbewusster mag, dem empfehle ich das Hotel Bumas, das ca. 200 m vom Strand entfernt liegt. Von Sanur aus gibt es günstige Linienbusver-bindungen nach Kuta und Denpasar. Ein wichtiger Hinweis für die Region Sanur ist außerdem, dass es vor Sanur ein Riff gibt, welches das Baden bei Ebbe unmöglich macht.

Von Sanur aus ging die Reise weiter nach Candidasa an der Westküste Balis. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Zwischenstopp und besuchten den historischen Gerichtshof von Klungkung. Das Hotel Candi Beach Cottages liegt ca. 2Km von dem Dorf Canidasa entfernt und ist wirklich ein kleiner Traum. Die gesamte Anlage ist wunderschön und für Rundreisende immer ein lohnender Zwischenstopp. In der Nähe von Candidasa legt übrigens auch die Fähre nach Lombok ab.

Danach ging es weiter in den äußersten Nordwesten Balis, an Sidemen mit den zahllosen grün schimmernden Reisfeldern vorbei zum größten Heiligtum Balis: dem Besakih Tempel am Fuße des Mount Agung. Ein wirklich lohnenswerter Besuch für alle Balireisenden! Die Fahrt führte uns weiter nach Penelokan am Mount Batur, von wo man einen beeindruckenden Blick auf den Vulkan hat. Anschließend Weiterfahrt nach Lovina und Permuteran, wo man jeweils kleine Hotels im Bungalowstil vorfindet, zum Teil mit offenen Bädern, die das Herz eines jeden Individualisten höher schlagen lassen. In der Region Permuteran kommen auch die Taucher und Schnorchler auf Ihre Kosten.

Der nächste Tag führte uns dann nach Munduk. Dort hat man das Gefühl, man wäre mitten im Dschungel. Ein Highlight dort ist das Hotel Puri Lumbung Cottages. Ein kleines, niedliches Hotel mit einzelnen Bungalows, von denen man teilweise einen fantastischen Blick auf die Reisterrassen und Berghänge hat. In der Nähe befinden sich Wasserfälle, die man vom Hotel aus auf einer Wanderung durch den Wald erreichen kann.

Die Tour ging weiter zu den Zwillingseen Buyan und Tamblingan mit Besuch des Ulun Danu Tempels. Danach kam ein weiterer Höhepunkt der Reise - das Künstlerdorf Ubud. Im ältesten Touristenort Balis findet man zahlreiche Geschäfte, Galerien, Handwerke der balinesischen Tradition, den Königspalast und auch frei laufende Affen. Ubud ist außerdem ein Zentrum der Meditation. Der Ort ist für Gehbehinderte nicht geeignet, denn es gibt zahllose Schluchten, die aber wiederum den speziellen Dschungelcharakter ausmachen. In der Umgebung gibt es übrigens auch ideale Möglichkeiten für Riverrafting! In Ubud stehen supertolle Hotels von der einfachen Mittelklasse bis zur Luxusklasse. Nennen möchte ich hier das Hotel The Payogan Villas Resort, dessen Gartenanlagen einen an die Tempelanlagen von Indiana Jones erinnern. Der Blick von der Lobbyterrasse ist spektakulär und die Poolvillen sind einfach nur der reine Wahnsinn. Einfach spitze ist auch das Hotel Maya Ubud. Alles ist sehr edel, aber nicht zu übertrieben, sodass man sich einfach nur wohl fühlt. In diesem Hotel gibt es auch einen der besten und schönsten Spa Bereiche der Insel. Wer ein kleineres Hotels bevorzugt, dem empfehle ich das Tjampuhan Hotel, das sehr viel Atmosphäre ausstrahlt.

Nachdem wir Ubud verlassen haben, ging es wieder zurück in den Süden Balis nach Jimbaran. Dieser Ort hat wohl den schönsten Strand von Bali (4 Km lang) und liegt nur ca. 15 Fahrminuten vom Flughafen entfernt. In Jimbaran gibt es zahlreiche Fischrestaurants direkt am Strand und bei einem guten Essen kann man dann den spektakulären Sonnenuntergang genießen. Als Unterkunft würde ich das Hotel Keraton Jimbaran Resort vorschlagen. Es ist eine wunderschöne, ruhig gelegene Anlage in balinesischen Stil. Im Garten wachsen viele Bonsais, die durch ihr Alter (z.T. 75 Jahre) und ihre Größe beeindrucken.

Die Reise führte uns weiter zur Landzunge Tanjung Benoa (ca. 30 Fahrminuten vom Flughafen). Am Strand werden zahlreiche Wassersportarten angeboten wie Windsurfen, Jetski, Bananaboot, Katamaran, Schnorcheln usw. Auch hier ist allerdings wieder ein Riff vorgelagert, sodass man nur bei Flut Baden kann. Empfehlenswerte Hotels sind das Novotel Benoa (besonders für Familien mit Teenagern) und das Bali Tropic Resort. Letzteres Hotel ist im landestypischen Stil gebaut und vorwiegend für Gäste geeignet, die eine All Inklusive Leistung wünschen.

Der letzte Ort der Tour hieß Nusa Dua, 25 Km südöstlich von Denpasar auf einer Halbinsel gelegen. Diese künstlich errichtete Ferienregion ist ca. 300ha groß und in der parkähnlichen Anlage befinden sich mehrere große Hotels (min. 300 Zimmer) der gehobenen Kategorie. Sie liegen an herrlichen Badebuchten mit Promenaden, die die Hotels vom Strand trennen. Die Hotels eignen sich hervorragend für Familien mit Kindern und ältere Gäste, sowie für Rollstuhlfahrer. Wer Ruhe sucht, ist hier genau richtig. Händler haben in diesem Gebiet keinen Zutritt. In der Nähe der Hotels gibt es ein großes Einkaufszentrum und einen Golfplatz. Ein Manko ist wiederum das vorgelagerte Riff mit den eingeschränkten Bademöglichkeiten bei Ebbe! Erwähnenswert sind die Hotels Melia Bali, das auch einen deutschen Gästeservice bietet, das Laguna Resort, das Ayoda Resort und das Westin Resort.

Die Touristenorte auf Bali sind alles in allem sehr unterschiedlich, sodass für jeden Gast etwas Passendes dabei ist. Empfehlen würde ich immer auch eine kleine Rundreise (3-5 Tage) in Verbindung mit einem Badeaufenthalt, damit man die Schönheiten Balis, die Kultur und auch die unglaublich freundlichen Balinesen kennen lernen kann. Vom Anmieten eines Autos rate ich wegen der hohen Verkehrsdichte (unzählige Mopeds), dem Linksverkehr und der schlechten Straßenverhältnissen ab. Offizielle Taxen haben einen Taxameter und sind sehr preiswert. Eine andere Möglichkeit die Insel zu erkunden besteht darin, einen Privatwagen mit Fahrer zu buchen.