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Mein Tauchkurs in Thailand + Stadtbesichtigung Peking

08.11.2019 Reiseberichte

Reisebericht China und Thailand

Im November ging es für mich auf meine erste Reise in den fernen Osten.

Stopover in Peking

Zunächst ging es mit Air China für 3 Tage in die chinesische Hauptstadt – nach Peking!

Da unser Aufenthalt weniger als 144 Stunden dauerte, benötigten wir kein teures Visum, sondern brauchten beim Check-in angeben, dass wir das 144 Stunden Visum nutzen möchten.

In Peking angekommen haben wir die Einreisekarte ausgefüllt und sind per Transfer zu unserem Hotel gefahren. Das Shichahai Sandalwood Boutique Hotel besticht wegen seiner ruhigen Lage, freundlichem Personal und gemütlichen Zimmern. Außerdem ist das Hotel nah an der U-Bahn Station gelegen, sodass sich die verschiedenen Sehenswürdigkeiten einfach erreichen lassen.

Während unseres Stopovers in Peking haben wir die Stadt mit der Bahn erkundet. Das ist hier total einfach: Es gibt Prepaidkarten, die an der Bahnstation gekauft und aufgeladen werden können. Mit dieser Karte könnt Ihr dann so oft fahren bis sie leer ist – oder euer Aufenthalt in Peking vorbei ist. Das restliche Geld könnt Ihr euch dann am Flughafen wieder auszahlen lassen.

Bei einem Besuch in der Chinesischen Hauptstadt dürfen natürlich die Hauptattraktionen wie die Verbotene Stadt und die Chinesische Mauer auf keinen Fall fehlen. Die Mauer befindet sich etwas außerhalb der Stadt, in Badaling, daher mussten wir früh aufstehen. Die Fahrt dorthin dauert ca. 1 Stunde und man erreicht sie mit einem sehr komfortablen Zug, ohne Zwischenhalt. Dort angekommen waren wir positiv überrascht, da es wiedererwartend für China sehr leer war - das lag zum Großteil an der Nebensaison. So konnten wir in Ruhe die Eindrücke dieses unbeschreiblich tollen Ortes auf uns wirken lassen.  Auf jeden Fall sollte man seine bequemsten Schuhe anziehen und gut zu Fuß sein, da es teilweise sehr uneben und steil werden kann.

Zum Einkaufen ging es dann auf die Wangfujing Street. Hier finden sich neben zahlreichen Souvenirläden und Bekleidungsgeschäften auch traditionelle chinesische Restaurants. Wer schon immer, so wie ich, davon geträumt hat, eine Peking Ente in Peking zu essen, der ist hier genau richtig!

Um unseren Stopover in Peking komplett zu machen ging es für uns am letzten Tag zur Verbotenen Stadt. Die Verbotene Stadt ist wohl die bekannteste Palastanlage Pekings und liegt zentral, gegenüber des Tian’anmen-Platzes.  Hier regierten bis zur Revolution die chinesischen Kaiser der Ming und Qing Dynastie.

Phuket

So schön und eindrucksvoll der Aufenthalt in Peking war, desto größer war die Vorfreude, endlich ins Warme zu fliegen. So ging es für uns mit Air China von Peking nach Phuket.

Die ersten Tage verbrachten wir im Norden Phukets. Unser Hotel, das Dewa Phuket Resort, liegt am wunderschönen Nai Yang Beach und ist nur durch eine sehr gering befahrene Straße getrennt. Der Norden Phukets ist nicht allzu touristisch und somit sehr ruhig, was uns nach den Tagen in Peking sehr gut gefallen hat.

In der Nähe des Hotels gibt es viele Möglichkeiten, zum Beispiel bei 7-Eleven oder auch in kleinen lokalen Geschäften, sich sehr günstig mit leckeren Lebensmitteln zum Mittag- oder Abendessen einzudecken. Wir haben uns fast täglich an einem kleinen lokalen Stand zwei Kokosnüsse und frische Ananas gekauft. Absolut empfehlenswert!

Mein persönliches Highlight war der Mai Kao Beach, den man vom Nai Yang Beach nach einem ca. 20-minütigen Strandspaziergang erreicht, denn er befindet sich in direkter Nähe der Start- und Landebahn des Flughafens. Die perfekte Location für alle Planespotter und ein Muss für alle Urlauber im Norden Phukets!

Ein paar Tage später ging es dann für uns in den Süden – nach Kata.

Auf dem Weg dorthin haben wir uns die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel angesehen. Am beeindruckendsten fand ich den Big Buddha von Phuket. Der Buddha befindet sich auf einem großen Podest auf dem Gipfel des Nakkerd Hill. Von dort aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Chalong Bucht.

Der Wat Chalong als größter und berühmtester Tempel der Insel durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Mönche, die während des Aufstands der Zinnarbeiter hier lebten werden hier verehrt.

Der Süden Phukets ist sehr viel touristischer als der Norden, was uns direkt bei Ankunft aufgefallen ist. Unser Hotel, das Kata Palm Resort & Spa, liegt nur wenige hundert Meter vom Strand und dem bunten Treiben in der Einkaufsstraße entfernt.

Mein Tauchkurs

An zwei Tagen haben wir mit dem Team der Sea Bees die Unterwasserwelt vor Phuket und den Phi Phi Islands erkundet. Ich konnte es kaum erwarten, endlich meinen Tauchschein zu machen.

Von unserem Hotel sind es ungefähr 15 Minuten mit dem Auto zur Tauchbasis. Auf Phuket werden alle Tauchgänge vom Boot aus gemacht. Mein absolutes Highlight hier waren die Tauchgänge am Shark Point. Hier haben wir nicht nur einen Hai, sondern auch zwei Schildkröten, einige Röhrenaale und unzählige Seesterne gesehen.

Die Theorie für den Tauchkurs hatte ich bereits in Deutschland absolviert, sodass ich in Thailand an zwei Tagen noch insgesamt 5 Tauchgänge gemacht habe. Ich hatte das Glück einen Guide ganz für mich alleine zu haben. Ich wurde morgens gegen 7:30 Uhr vom Hotel abgeholt. Wir konnte zwar im Hotel noch Frühstücken aber auch dem Boot gab es auch ausreichend Verpflegung (im Preis inklusive). Nachdem wir an der Tauchbasis angekommen waren bekamen wir unser Equipment und auf dem boot lernten wir unseren Tauchlehrer kennen. Abends gegen kurz vor fünf waren wir wieder zurück im Hotel. Die Wassertemperatur im November: „shoty tauglich“ und angenehm warm.

Mein Fazit: Sea Bees ist eine sehr professionelle Tauchbasis mit reibungslosem Service. Es hat mich gefreut, dass auf alle meine Fragen als Anfgängerin so geduldig eingegangen wurde. Außerdem fand ich es praktisch, dass bei den Sea Bees der Tauchkurs auf Deutsch gemacht wird.