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Malapascua - Ocean Vida 2017

02/28/2017 Reiseberichte

Hast Du schon einmal etwas von Malapascua gehört? Diese kleine Insel in den Philippinen wird jedes Jahr von tausenden Tauchern besucht. Grund dafür sind vor allem die Fuchshaie (Alopias), denn nirgends auf der Welt ist es so einfach mit diesen Haien zu tauchen, wie auf Malapascua. Die kleine Insel gehört zur zentralen Inselgruppe der Visayas. Ganz im Norden liegt sie, wenige Kilometer entfernt von der langgezogenen Insel Cebu.

Monad Shoal. Schon allein der Name lässt Taucherherzen höher schlagen. Dieser Tauchplatz liegt nur ein paar Kilometer vor der Küste Malapascuas entfernt und ist in 30 Minuten per Boot zu erreichen. Unter Wasser liegt eine versunkene Insel mit einer Ausdehnung von rund 1,5 Kilometern. Das Top Riff liegt auf etwa 30 Metern und fällt dann steil ab, bis auf Tiefen von mehreren 100 Metern.

Die Fuchshaie lassen sich regelmäßig zu Sonnenaufgang an den Putzerstationen bei der Unterwasserinsel von Parasiten befreien. Ein atemberaubendes Schauspiel, wenn diese eindrucksvollen Haie aus der unendlichen Tiefe auftauchen und wenige Meter von einem entfernt vorbei schwimmen.

Ein weiterer schöner Tauchplatz ist die Insel Gato, verbunden mit einem Tagesausflug mit zwei Tauchgängen. In einer Höhle dort bekommt man jede Menge Weißspitzen-Riffhaie (Triaenodon obesus) zu Gesicht. Hier gibt es von allem etwas zu sehen. Von den kleinsten Lebewesen, wie den Pygmäenseepferdchen (Hippocampus bargibanti), bis zu den größten Lebewesen, den Haien.

Der Ausflug nach Calangaman Island ist für Taucher ein Highlight.

Calangaman ist eine über den Meeresspiegel ragende Sandbank, die sich auf einem Korallenriff gebildet, die Form einer Sichel hat und einige Hektar groß ist. Die Insel ragt bei Ebbe an ihrem höchsten Punkt ca. zwei Meter über den Meeresspiegel und ist mit Nipa- und Kokosnusspalmen bewachsen. Der Insel vorgelagert ist die Küstenlinie Nunez Shoal, die als ein erstklassiges Tauchgebiet gilt. In den Gewässern um die Insel können Muränen, Steinfische, Drückerfische, Anemonenfische und Röhrenwürmer beobachtet werden.

Ein weiteres Highlight ist der Nachttauchgang am Tauchplatz Light House mit den dort sichtbaren Mandarinfischen (Synchiropus splendidus) und den Blaugeringelten Kraken (Hapalochlaena).

Die Hotels und Gasthäuser sind zwischen den Häusern der Einheimischen eingebettet. Dieses enge Miteinander ist ein Erlebnis, das Du an nur sehr wenigen Orten bekommst. Die Philippiner sind sehr offen und liebenswürdig. Wir bekamen häufig Einladungen zum Essen und Trinken. 

Für entspanntes Tauchen empfehle ich drei Tauchgänge am Tag mit Nitrox. Im Hotel Ocean Vida, wo ich übernachtet habe, kann alles mit Kreditkarte bezahlt werden, ebenso bei den Sea Explorers. Als Taschengeld bin ich mit 20,- € am Tag gut ausgekommen.