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Kuba, Dezember 2014

05/30/2016 Reiseberichte

Im Dezember habe ich an einer 9-tägigen Informationsreise nach Kuba teilgenommen und bin seitdem von der Insel begeistert. Kuba bietet wirklich für jeden etwas: puderzuckerfeine Strände, romantische Kolonialstädte, eine tropische Vegetation und natürlich hört man überall kubanische Musik.

Zur Einreise benötigt man einen noch mindestens 6 Monate nach Rückreisedatum gültigen Reisepass und einen Krankenversicherungsnachweis in spanischer Sprache. Die Touristenkarte kostet ca. 25 Euro und ist bei Pauschalreisen im Preis eingeschlossen. Bei der Ausreise wird eine Gebühr in Höhe von 25 CUC (ca. 20 Euro) in bar fällig!

Kuba hat zurzeit zwei Währungen: Den kubanischen Peso, der nur von den Einheimischen benutzt wird und den konvertiblen Peso (1 € = 1,25 CUC). US-Dollar werden nur mit hohen Abschlägen gewechselt. Euros kann man dagegen problemlos gegen CUC tauschen. Visa- und Mastercard werden ebenfalls akzeptiert, Kreditkarten amerikanischer Banken allerdings nicht.

Zunächst ging die Fahrt nach Trinidad, eine romantische Stadt mit engen Gassen, blank getretenem Kopfsteinpflaster und prächtigen Stadtvillen. Die Stadt gehört zum Unesco Weltkulturerbe. Es gibt dort kleine Läden, viele Bars, Restaurants und einige des besten Museen Kubas. Empfehlenswert ist eine Übernachtung im Hotel Iberostar Trinidad. Dieses Haus im Kolonialstil bietet viel Flair, liegt nur 10 min. Fußweg vom Zentrum entfernt und von der Dachterrasse hat man einen tollen Blick auf die Stadt.

Weiter führte die Tour nach Cienfuegos, deren wunderschöne, gepflegte und restaurierte Altstadt noch immer an das goldene Zeitalter des Zuckerbooms erinnert. Französische Einwanderer haben ihr außerdem einen besonderen Touch verliehen. Ich würde eine Übernachtung im Hotel Union vorschlagen. Von der Dachterrasse des stilvollen Hauses kann man bei einem Mojito die Aussicht auf die Altstadt genießen.

Von Cienfuegos fuhren wir quer über die Insel zu den Cayos. Auf dem Weg dorthin empfehle ich einen Stopp in Santa Clara, um das Che Guevara Mausoleum zu besichtigen. Der Ort ist eine richtige Pilgerstätte für alle „Che“ Fans.

An der Nordküste Kubas liegt die Inselkette der Cayos, traumhaft schöne Koralleninseln wie z.B. die Inseln Cayos Ensenachos, Cayo Santa Maria, Cayo Coco und Cayo Guillermo. Die Inseln sind mit dem Festland über einen Damm verbunden und die Fahrt dorthin erinnert ein bisschen an eine Fahrt nach Key West. Neben herrlich weißen Stränden bieten die Inseln für jeden etwas.
Auf Cayo Santa Maria gibt es ein paar gute AI-Hotels, von denen ich das Melia Buenavista besonders hervorheben möchte. Dieses Hotel ist eine echte Perle für alle, die entspannen und trotzdem auf etwas Luxus nicht verzichten möchten.
Auf Cayo Ensenachos gibt es ein Delfinarium. Dort kann man gegen eine Gebühr von 79 CUC mit Delfinen schwimmen. Das Hotel Iberostar Ensenachos  bietet u.a. eine wunderschöne, gepflegte Gartenanlage, einen Wasserspielplatz für Kinder und jede Menge Sportangebote wie Tauchen, Windsurfen und Segeln.
Cayo Santa Maria ist dagegen beliebt bei Kitesurfern.

Im Norden, den Cayos vorgelagert befindet sich auch das Naturschutzgebiet „Jardines del Rey“ mit vielen bunten und überbordenden Riffen. Auch hier sind Großfischbegegnungen und Haie keine Seltenheit.

Von den Cayos aus ging die Reise nach Havanna, in die Hauptstadt Kubas. Die historische Altstadt ist eine der am besten erhaltenen Kolonialstädte von Lateinamerika und strahlt viel Charme aus. Von der Festung „El Morro“ aus hat man tolle Ausblicke auf die neuen und alten Stadtteile. In Havanna empfehle ich unbedingt eine Fahrt mit einem Oldtimer. Wenn man in einem 56er Chevrolet durch die Straßen kreuzt, ist das schon ein besonderes Erlebnis (Kosten ca. 25 CUC für 1 Stunde).
In Havanna sollte man außerdem im Cafes Floridita einen Daiquiri trinken und sich wie Hemingway fühlen, einen Spaziergang über den Friedhof Cristobal Colon (größter Friedhof Amerikas) machen, die Show Tropicana  besuchen und natürlich eine Zigarrenfabrik besichtigen. Übernachten kann man besonders gut im Hotel Telegrafo oder im Hotel Parque Cental.

Von Havanna aus fuhren wir nach Varadero, das mit seinem mehr als 20 km langen Sandstrand zum beliebtesten Badeort auf Kuba zählt. Varadero ist der am Besten entwickelte Urlaubsort auf Kuba und liegt auf einer schmalen Halbinsel. Doppeldeckerbusse fahren halbstündlich über die Halbinsel und man kann frei entscheiden, wo und wann man aus- bzw. zusteigen möchte. Besonders gut gefallen haben mir dort die Hotels Paradisus Princess del Mar,Paradisus Varadero, H10 Ocean Patriarca und das Iberostar Varadero.

Ein Ausflug nach Vinales schloss das Programm ab. Vinales ist ein Nationalpark mit einer Landschaft wie ein Traum. Saftige Tabakfelder liegen zwischen steil aufragenden Kegelbergen, von den Einheimischen werden diese Elefantenbuckel genannt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Besuch Kubas sehr zu empfehlen ist. Noch kann man das ursprüngliche Kuba erleben! Kuba verfügt über einen tollen Mix aus Natur, Kultur und Strand und natürlich auch über ein großes Rundreisepotential. Von den Veranstaltern wird ein breit gefächertes Ausflugsprogramm angeboten. Kuba ist eine sichere Destination und garantiert somit auch entsprechende Möglichkeiten für Individualisten.

Trotz der Hurricane Saison von Juni-November ist Kuba eine Ganzjahresdestination.

Der lateinamerikanische Lebensstil, die kubanische Musik, die man überall hört und die freundlichen Menschen machen einen Besuch auf Kuba unvergesslich.